
Romy und ihr Laufrad – welch wundervolle Freude!
Hallo Ihr Lieben,
ich bin´s, Eure Romy und ich muss Euch was erzählen, ich bin immer noch vor Freude sehr aufgeregt.
Es hat eine Weile gedauert und unser Pflegefrauchen Tina hatte viel Organisation, es sollte alles passen und von hoher Qualität sein, damit wir es auch annehmen — doch jetzt verrate ich es Euch: Ich habe mit meiner Schwester Rosa ein Laufrad bekommen.
Es klingelte an der Tür und ein großer LKW brachte ein solch großes Paket, wie wir es noch nie gesehen haben! Auf dem Paket stand: Elmato GmbH. Den Namen haben wir schon öfter gehört, was sich wohl darin befindet, fragten wir uns?
Einmal, nachdem Tina erneut mit Elmato gesprochen hatte, hat sie Rosa ausgemessen, Rosa fand das sehr komisch. Doch dazu gab es den Hintergrund, dass meine Schwester viel größer ist als ich (Norwegermix), was bei mir ja auch keine Kunst bei dauerhaften 3,15 kg Gewicht ist.
Irgendwie ging es um den Durchmesser, dass Rosa keine orthopädischen Probleme bekommt, wenn das Laufrad zu klein wäre.
Die ersten Tage stand das festgestellte Laufrad einfach nur da, damit wir es in Ruhe beschnuppern und kennenlernen konnten.
Nach ein paar Tagen haben wir uns an das Laufrad gewöhnt und Tina fing spielerisch an, mit mir zu üben, Rosa hat sich erstmal nicht getraut, die ist nicht so eine Draufgängerin wie ich. Das Schaukeln war mir erst nicht so geheuer, doch ich gewöhnte mich immer mehr.
Zwischendurch hatte ich durch meinen Inzuchtschaden (Atresia ani, Typ III) wieder gesundheitliche Probleme, wo es mir nicht gut ging, sodass ich keine Lust auf das Laufrad hatte. Ja, diese Phasen habe ich leider auch und Tina kümmert sich immer intensiv um mich, damit ich wieder auf meine Beine - meine vier weißen Pfötchen - komme. Nach einer Weile ging es mir besser und wir hatten mit Fox Glaese (sie ist ausgebildete Katzenverhaltensberaterin) ein Zoom Meeting. Fox ist übrigens meine Freundin geworden, sie hat uns auch schon besucht und begleitet uns ehrenamtlich.
Tina wollte uns keinesfalls unter Druck setzen, denn wir sollten langfristig mit Freude auf das Laufrad gehen und da waren die Verabredungen mit Fox perfekt, denn sie zeigte Tina Tricks, wie sie uns motiviert und uns an das Laufrad gewöhnt.
Fox sagt, dass ich mittelalt und dazu chronisch krank bin, so dass die Gewöhnung an das Laufrad etwas dauert. Mit viel Ruhe hat sie erklärt, wie Tina mit uns am besten trainiert und taa daaa – auf einmal, während des Zooms, flitzte ich im Laufrad – Leute, ich sag es Euch: Das war eine Gaudi und ich hatte mächtig Spaß!
Und wisst ihr was? Ich brauche jetzt durch meine Bewegung im Laufrad wirklich weniger Einläufe – juhu! Liebe Fans: Oh là là, was bin ich froh und Euch allen so dankbar!
Also ich finde das Laufrad ziemlich toll und freue mich mit meiner Schwester Rosa sehr. Wir sagen allen Spenderinnen und Spendern herzlichen Dank, die uns diese Gaudi ermöglicht haben. Ebenso sagen wir ganz lieben Dank dem Team der Elmato GmbH für die tolle Beratung, Unterstützung und ausgezeichnete Qualität dieses Laufrades und meiner Freundin Fox, die uns mit ihrer Fachexpertise zum Rennen gebracht hat.
Eure Romy

PS: Rosa und ich sind wirklich Blutsschwestern, unsere Mama Roberta war ebenso eine wunderschöne Halblanghaarkatze und sie hat uns sogar im Tierheim Alsfeld am 18.06.2018 mit all ihrer starken Mutterliebe - trotz ihres desolaten Gesundheitszustands - geboren.
Wir konnten nur auf diese Welt kommen, weil Tina unsere wundervolle Mama, hochtragend mit uns, hat beschlagnahmen lassen. Stellt Euch vor, wir waren noch im Bauch unserer Mama und schon beschlagnahmt, krass!
Zur Rechtssicherheit wurde ein tierärztliches Gutachten erstellt. Alle zuständigen Stellen, wie Ordnungsamtsleiter und das Veterinäramt waren sich einig, dass die ehemaligen Besitzer unsere Mama sehr schlecht behandelt haben und sie niemals mehr dahin zurück darf, weil sie sonst dort gestorben wäre – mit uns in ihrem Bauch!
Wir drei hatten riesiges Glück – aber leider sind unsere vielen Schwestern und Brüder im ganzen Land ohne jeden Schutz und Hilfe. Eine landesweite Katzenschutzverordnung würde helfen, die so viel Leid und Kosten verhindern würde!
Doch wir hatten mit dem Tierheim Alsfeld und Tina, die dort als ehrenamtliche Mitarbeiterin schon viele Jahre tätig ist, solch ein großes Glück! Alles lief Hand in Hand; nachdem ich aus der Klinik entlassen wurde, holte mich Tina gleich ab und nahm mich auf Intensivpflegestelle in ihre Obhut, kurze Zeit später holte sie meine Mama und meine Schwester aus dem Tierheim, so dass wir drei als Familie wieder vereint waren.
Tina ist übrigens mein Schutzengel, denn sie passt schon immer besonders gut auf mich auf – sie ist immer für mich da. Medizinisch werde ich von einem hervorragenden Fachtierarzt betreut, der schon echt viel für mich getan hat und der sich, wenn ich ihn mal wieder zum Check-Up besuche, immer sehr freut, mich so zu sehen, wie ich eben bin: Die Romy, fröhlich und munter!
Wusstet Ihr, dass ich in meinem ersten Lebensjahr wegen meiner Erkrankung (Atresia ani, Typ III) mit meiner Tina über 5.500 km Auto gefahren bin, ich Autofahren ziemlich cool finde und dass ich insgesamt schon vier Mal hätte eingeschläfert werden sollen, meine Tina das allerdings – zu meinem Glück! — vehement verhindern konnte und das Tierheim immer hinter mir und Tinas Entscheidung FÜR mein LEBEN gestanden hat?
Das Tierheim Alsfeld, welches allen Tieren ihre Chancen auf Leben gibt und insbesondere Tina, die mich Tag und Nacht intensiv betreut hat, haben immer an mich und mein Kämpferherz geglaubt und mir nie eine Behandlung verwehrt – alle haben an mich geglaubt!
Und so darf ich mit meiner Schwester Rosa jetzt, am 18.06.26, unseren 8. Geburtstag feiern.
Ich kann Euch sagen, als Katze habe ich echt ein bewegtes Leben und dass mein Leben mal wortwörtlich so „rund“ läuft, wie jetzt mit dem Laufrad, wer hätte das gedacht?
Macht´s gut,
alles Liebe von Eurer glücklichen Romy-„Rennrömchen“
Vielleicht magst Du unsere Patin oder unser Pate werden?







