Über mich
Josh, Kastiel und Kratzbert sind – neben Aisha und Fipsy – drei von den 33 geretteten Katzen aus dem Raum Marburg. Sie alle lebten unter schlimmen Bedingungen mit den vielen weiteren Artgenossen in einer kleinen Wohnung und wurden durch das Vet.-Amt und dem ansässigen Tierschutzverein sichergestellt. Wir nahmen diese 5 Katzen davon in unsere Obhut.
Der Neustart war für die drei nicht leicht. Unsicherheit, Angst, „was passiert hier mit uns“ waren der anfängliche Begleiter. Durch unsere engmaschige Arbeit mit ihnen konnte das Eis mit der Zeit gebrochen werden und hervor kamen drei absolut verschmuste Kater.
Kastiel ist der Schmuser schlechthin. Wenn seine Vertrauensperson kommt, dann kann ihn nichts mehr halten. Er schmust, sabbert teilweise sogar vor Entzückung und man kann ihn sogar auf dem Arm nehmen und mit ihm knuddeln. Er hat sich einfach zu so einem tollen Typen entwickelt, was uns sehr freut. Er ist der Größte von den dreien.
Josh – unser fusseliger Geselle, musste das Fell geschoren bekommen, da es stark verfilzt war. Er war der erste übrigens, der sich hat anfassen lassen. Beim Streicheln macht er kleine Bocksprünge. Gefällt ihm etwas nicht, dann kann er auch hauen. Die Krallen lässt er drin, aber er macht seinen Standpunkt einfach klar. Er ist ein vorwitziges Kerlchen und sehr neugierig. Er liebt es mit der Speed-Ball-Schiene zu spielen und auch sonst möchte er seine Neugierde befriedigen.
Kratzbert hat am längsten gebraucht. Manchmal ist es ihm auch immer noch nicht ganz geheuer, aber ihm geben seine Freunde die nötige Kraft. Man merkt seine Unsicherheit und dann wie sie verschwindet, wenn die anderen beiden an seiner Seite sind. Er spielt auch sehr gerne mit Josh und der Kugelbahn und auch das Streicheln findet er ganz toll.
Diese drei Jungs müssen leider, leider zusammen vermittelt werden. Warum? Wenn Sie das erleben, was wir am Tag erleben, versteht man es auf anhieb. Wie die drei miteinander umgehen, wie sie sich Halt geben, sich putzen, zusammen schlafen und sogar umarmen. Wie sie sich suchen, wenn einer nicht da ist. Wir können diese Jungs nicht einzeln abgeben. Wir würden hier eine Freundschaft zerstören, wo man mehr Leid im Nachhinein schaffen würde.
Zu Kratzbert sei noch gesagt, dass er einen Kliniktermin hatte, da er kleine Blutstropfen verliert. Dies wurde komplett gecheckt und Blasensteine etc. konnten ausgeschlossen werden. Nun steht noch ein Kliniktermin an, wo noch nach weiteren Ursachen geschaut wird. Wir lassen niemanden allein und gehen den Weg mit Ihnen und Kratzbert mit. Da gehen wir mit Ihnen gern in ein pers. Gespräch.
Die drei sind sozial zu fremden Artgenossen. Diese müssen aber sehr lieb sein, denn sonst verkriechen sie sich und tun sich schwer mit der Kontaktaufnahme. Mittlerweile sind sie in unseren Freilaufbereich gezogen und was sollen wir sagen: Sie lieben es. Sie haben sich so sehr über Gras gefreut und daher sollen sie auch mal Freigang erhalten dürfen. Das neue Zuhause sollte daher sehr ländlich liegen, am besten am Ortsrand, damit sie sich langsam an diese Form der Freiheit gewöhnen können. Das neue Zuhause sollte an sich ruhiger Natur sein. Keine kleinen Kinder oder viele Besucher. Hunde finden die drei sehr interessant und wenn ein Hund vorhanden ist, der Katzen kennt und nicht stürmisch ist, dann gewöhnen sich die drei bestimmt schnell dran.
Möchten Sie die Jungs einmal kennenlernen? Wir wissen wie schwer es ist drei Kater zu vermitteln. Wir wissen aber auch, dass es nicht unmöglich ist. Wir müssen sie nur finden! Sind SIE es?




