Über mich
Aisha und Fipsy sind – neben Kratzbert, Kastiel und Josh – zwei von den 33 geretteten Katzen aus dem Raum Marburg. Sie lebten unter schlimmen Bedingungen mit mind. 31 anderen Artgenossen in einer Wohnung und wurde durch das Vet.-Amt und dem ansässigen Tierschutzverein sichergestellt. Wir nahmen 5 Katzen davon in unsere Obhut.
Mittlerweile sind Aisha und Fipsy offener geworden und auch zum Menschen hin offener. Das Trauma, was ihnen widerfahren ist, haben sie soweit gut verarbeiten können. Fipsy baut das Vertrauen zu uns Menschen mittlerweile auf und lässt sich auch schon streicheln. Es braucht eben alles seine Zeit, da auch die Umgebung bei uns natürlich durch das Hundegebell, die Besucher usw. stressbehaftet ist. In einem ruhigen Umfeld mit einer, höchstens zwei, Bezugsperson(en), werden sie bestimmt schneller wieder Vertrauen fassen können. Zeit und Geduld ist bei solchen Katzen enorm wichtig.
Die Beiden liegen sehr oft zusammen und daher wollen wir diese Freundschaft nicht trennen. Fipsy wurde bei uns im Tierheim Mama. Durch den Stress hat sie ihre Babys aber leider nicht angenommen. Zum Glück hatten wir zu dem Zeitpunkt eine Mama mit ihren Kitten übernommen und so wurden die Kleinen von der Ammen-Mama Pippa angenommen. Aisha spielt (sobald alles ruhig ist) sehr gern mit Bällchen und hüpft umher. Auch Fipsy liegt sehr entspannt, ausgestreckt auf dem Teppich, putzt sich und macht ihr Ding. Aisha ist bei Menschen noch etwas unsicher, aber es wird. Bei ihrer Bezugsperson ist sie schon entspannter und reagiert gut auf Zureden und Beschwichtigungssignale. Man merkt bei diesen Katzen, dass sie erst ihren wahren Charakter zeigen werden, wenn es ruhiger ist um sie herum und sie in ihrem „Umfeld“ eingezogen sind. Und wir sind uns sicher, dass da ganz viel tolles Potential in ihnen steckt.
Diese Katzen lebten alle in Wohnungshaltung. Kennen also bislang keinen Freigang. Nun sind sie bei uns in den Freilaufbereich gezogen und sie lieben es. Das erste Mal Gras unter den Pfoten. Sie sind oft draussen, streifen durch die Wiese, beobachten Vögel und genießen die Sonne an der frischen Luft. Daher sollen sie nun Freilauf im neuen Zuhause erhalten dürfen. Wichtig ist vorher natürlich das absolute Vertrauen, was stattgefunden haben muss. Die Lage sollte bestenfalls am Ortsrand liegen, damit sie langsam an diese Haltungsform ran geführt werden können.
Das neue Zuhause sollte wirklich ruhig sein. Keine kleinen Kinder, Hunde oder viele Besucher. Wer geht den Weg mit den Mädels und zeigt ihnen, dass Vergangenheit Vergangenheit ist und der Blick in eine schöne Zukunft gerichtet werden darf.
Möchten Sie die beiden Freundinnen kennenlernen?




