Hilfe für Federike

Veni, vidi, vici

Ich kam vor zwei Monaten aus der Smeura in der ich erst vor ein paar Wochen vorher abgegeben wurde. Bis auf 9 kg abgemagert, bestand ich nur aus Haut und Knochen – sah aus wie ein Skelett mit Haut überzogen. Mein stumpfes Fell fiel aus. Ich bin zwischen 8 und 12 Jahre alt. Mein Leben auf den Straßen von Bukarest war offensichtlich nicht so toll. 
Am selben Abend meiner Ankunft im Tierheim Alsfeld traf fast zeitgleich mein zukünftiges Pflegefrauchen, welches eigentlich wegen einem anderen  Schicksal dort war, ein. Ich hab sie gesehen und obwohl ich sehr klein bin mit meinem riesigen Löwenherz erkämpft. Ich habe beschlossen mein Pflegefrauchen zu adoptieren und tatsächlich es hat – warum auch immer – funktioniert. Ja, sie hat meinen Hilferuf  „hol mich hier raus, Du musst mir helfen, ich bin krank und verletzt“ verstanden. Ich habe gesiegt. Sie nahm mich zur Pflege mit in mein erstes, eigenes Zuhause.
Man konnte meine große, eiternde Wunde am Bauch nicht gleich erkennen. Zuhause eröffnete sich die Wunde richtig und der ganze Eiter floss heraus. Unsere liebe Tierheimtierärztin Frau Hirschmann versorgte mich über längere Zeit mit Antibiotika und mein Pflegefrauchen peppelte mich auf, bis die Wunde endlich heilte.
Doch es kam wie es kommen musste, mein Pflegefrauchen entdeckte, während die Wunde langsam abheilte, viele kleine Umfangsvermehrungen in der Gesäugeleiste. Diese wurden auch abgeklärt und es folgte eine riesige OP in der Uni-Klinik Gießen. Meine linke Gesäugeleiste musste total entfernt werden. Leider konnte man nicht alles entfernen, da man sonst die Wunde nicht komplett hätte verschließen können. Inzwischen haben wir erfahren, dass meine entfernten Umfangsvermehrungen bösartige Tumore waren. Im Mai wird eine weitere OP folgen. Das Schicksal meint es im Moment nicht wirklich gut mit uns. Jetzt habe ich endlich ein tolles Pflegefrauchen und dann so was. Ich will doch leben, genieße, toben, spielen, mein verpasstes Leben nachholen! Ich hab doch soviel Power und Lebensfreude…


Gerne möchten wir Federike eine weitere OP mit nachfolgenden Behandlungen ermöglichen. Die Prognosen für Federike sind gut, sodass sie danach noch eine ganze Weile gut und beschwerdefrei leben kann. Leider entstehen durch die vielen Behandlungen, Operationen und Autofahrten enorme Kosten. Wir benötigen ca. 2.000€. Daher bitten wir nun um Ihre Hilfe. Wenn Sie einen kleinen Teil dazu beitragen möchten, um Federikes Leben zu verbessern, dann spenden Sie gerne Ihren Wunschbetrag mit dem Verwendungszweck „Operation Federike“ an Sparkasse Oberhessen:  IBAN DE57518500790304047291    BIC HELADEF1FRI oder nutzen Sie den PayPal – Link auf der rechten Seite der Startseite unserer Homepage.
Wir sagen im Namen von Federike herzlichen Dank und werden Sie natürlich mit einer Happy-End Geschichte auf dem Laufenden halten, wenn hoffentlich bald alles gut überstanden ist.

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