Ares

Rasse: Dogo Canario

Geschlecht: männlich, kastriert

Alter: * 2017

Ares kam zu uns, weil sich leider die Lebensumstände seines Besitzers so änderten, dass er Ares nicht mehr gerecht werden konnte und leider auch in näherer Zeit nicht werden kann.
Der Rüde war, bevor er zu uns kam, schon mehr als ein halbes Jahr in einer Hundepension untergebracht.
Am Anfang zeigte sich Ares gar nicht begeistert bei uns zu sein. Er reagierte mit heftigem Gebell und Knurren, sprang ans Gitter. Die neue Lebenssituation überforderte ihn ganz eindeutig.
Wir arbeiteten erst mit positiver Bestätigung in Form von Leckerchen durchs Gitter hindurch, um ihm klarzumachen, dass wir nichts Schlimmes von ihm wollen. Leckerchen gab es
natürlich erst, wenn er sich beruhigt hatte, um nicht sein fehlgeleitetes Verhalten zu belohnen.
Drei bis vier Tage später konnten einige Pfleger auch schon an ihm vorbei gehen, ohne dass Ares sich aufregte, im Gegenteil, Ares begann sich zu freuen. Am Tag Fünf nach seiner Ankunft ging eine Pflegerin dann zu Ares in den Auslauf hinein. In diesem Moment brach das Eis zwischen Ares und einigen Pflegern. Plötzlich zeigte er sich sehr offen und freundlich uns gegenüber. Vor allem zeigte er, wie sehr er an menschlicher Nähe und Aufmerksamkeit interessiert ist und wie anhänglich er sein kann. Ein richtiger Kuschelhund.
Doch noch dürfen nicht alle Pfleger zu ihm und auch bei Begegnungen mit Fremden bedarf es noch eine Menge an Arbeit. Gegenüber fremden Menschen zeigt er sich im Zwinger eher
ungehalten und macht dies mit lautem Gebell klar.

Die größere Baustelle zeigt sich jedoch in seinem Umgang mit Hunden. Hier besteht sowohl ein Problem bei Begegnungen an der Leine als auch am Zwinger. Wir werden jedoch zeitnah
schauen, ob eine Vergesellschaftung trotz allem möglich ist, denn auch hier macht er wie bei Menschen Unterschiede.
Draußen an der Leine zeigt sich sehr aufmerksam gegenüber Geräuschen und Bewegungen, ist dann insgesamt eher nach außen gerichtet und nimmt das andere Ende der Leine kaum wahr. Außerdem zeigt er ein starkes Interesse an bewegten Objekten. Hier ist der deutlich vorhandene Jagdtrieb zu beachten. Dies sollte man nicht in Form von Ballspielen fördern, um ein fehlgeleitetes Verhalten zu vermeiden.

Ares benötigt definitiv eine erfahrene Hand. Er benötigt Menschen mit Durchsetzungsvermögen, die ihn nicht einfach sein Ding machen lassen, sondern ihm einen ganz klaren Rahmen vorgeben und dabei immer konsequent bleiben. Bei ihm ist eine
mentale Auslastung wichtiger als eine körperliche. Damit ist nicht gemeint, dass er kein aktiver Hund ist, ganz im Gegenteil, nur fällt es ihm schwer sich zu konzentrieren und so sollte er mental (Kopfarbeit) besonders gefördert werden. Es gibt einige Bereiche, an denen mit ihm gearbeitet werden muss, um seine positiven
Eigenschaften noch mehr hervorzubringen und verstärken und negative zu verringern. Auch darf man die Nähe und Zuwendung nicht unterschätzen, die dieser Hund benötigt. Ares ist
bei weitem kein Hund, der nur sich selbst braucht, um glücklich zu sein, er braucht auch Menschen an seiner Seite, die ihm viel Wärme und Aufmerksamkeit geben können.
Ares soll Familienmitglied werden, nicht Aushängeschild und auch nicht zur Abschreckung dienen. Als Familie oder auch Paar oder Einzelperson muss man wissen und v.a. verantwortungsvoll damit umzugehen wissen, dass Ares mit großer Wahrscheinlichkeit sein
Reich und seine Menschen im Zuhause mit Leib und Seele verteidigen wird.

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Dann rufen Sie bitte für weitere Infos und/oder für die Vergabe eines Besuchstermins im Tierheim unter der 06631-2800 an. Günstig wäre ein Telefonat vormittags zwischen 9.00 und 12.00 Uhr und dann wieder zwischen 14.00 und 16.00 Uhr. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn nicht sofort jemand ans Telefon geht, da unser Büro nicht immer besetzt ist und die Mitarbeiter meist in der Tierversorgung sind. Geben Sie also bitte nicht auf und versuchen es öfters. Herzlichen Dank für Ihre Geduld und Ihr Verständnis.

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