Fairy

Geburtsdatum: geschätzt ca. Februar 2021

Geschlecht: weiblich

Rasse: Mischling

Größe (Schulterhöhe): wächst noch 🙂

Gewicht: wird nachgetragen

Fairy musste wegen plötzlicher Erkrankung der Besitzer mit längerem Therapieverlauf wieder zu uns zurück. 

Ihr ehemaliges Zuhause beschreibt sie wie folgt;

Die absolut liebenswerte kleine Prinzessin brauchte einige Tage, um sich daran zu gewöhnen, dass sie nicht immer gefragt und beauftragt wird. Nach Aktivitäten gelang es ihr in den letzten Tagen schon deutlich besser und schneller, Ruhezeiten einzuhalten, um Erlebtes zu verarbeiten. Manchmal brauchte sie unsere Hilfe dabei (auf den Boden setzen und ihren Bauch streicheln), manchmal half ihr dabei, ein paar Minuten auf dem Tau herum zu kauen. Sie erledigte alle Geschäfte außerhalb des Hauses und hielt gut ein. Außerdem sagte sie zuverlässig Bescheid (durch Männchen und Kratzen an der Terrassentür), wenn sie rausmusste (ok, sie durchschaut sowas schnell, so dass sie das Kratzen zwischendurch mal „ausnutzte, um einfach im Garten zu entspannen). In den Nächten brauchte sie anfangs Zuwendung, um nach dem „3 Uhr nachts-Pipi“ wieder zur Ruhe zu kommen, es wurde aber zuletzt deutlich besser und – versprochen – es wird besser! Wir gehen davon aus, dass der Juckreiz durch den Hautpilz und der Durchfall durch die Fugazid-Tabletten die nächtliche Unruhe verstärkt haben. Die schlaue Piratenprinzessin lernte bei uns blitzschnell in reizarmer Umgebung Kommandos wie „Hier“, „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, „Decke“ und „eh-eh“ (als Abbruchsignal, und ja, das braucht man bei ihr 😉, denn sonst ist nichts vor ihr sicher). Diese Kommandos sind natürlich noch nicht gefestigt und am nächsten Tag braucht sie einen Moment fürs Nachdenken, erinnert sich dann aber und führt die Kommandos im Haus und im Garten sehr gut aus! Die Videos im Anhang zeigen sie bei einer kleinen Übungseinheit.

Im Haus verfolgte sie uns häufig, wenn wir uns bewegten, kam dabei nicht gut zur Ruhe. Sie muss noch lernen, dass nicht jeder Weg zur Toilette mit ihr zu tun hat. Auf Haushaltsgeräusche reagierte sie zum großen Teil sehr gelassen, eher interessiert. Ein scharfes Anbraten von Käsespätzle in der Pfanne und das Schaben des Löffels in der Pfanne empfand sie allerdings als gruselig und machte dies durch Bellen deutlich. Wir konnten ihr dann aber die Gegenstände zeigen, sie beruhigte sich schnell und gewöhnte sich daran. Gleiches galt für die „knatschende“ Gartenschlauchtrommel.

Spaziergänge fand sie bei uns weniger positiv. Sie zeigte Angst vor großen Hunden, manchen Passanten und vor allem Kindern und machte auch dies mit Grollen und Bellen deutlich. Spaziergänge waren geprägt von vielen Sitz- und Liegestreiks – und zwar nicht am Ende des Spaziergangs, weil sie müde war, sondern immer nur, wenn sie nicht dahin durfte, wonach ihr war (kleine Prinzessin halt). Hierbei zahlte sich viel Geduld und „Aussitzen“ aus, manchmal half es aber auch, sie ein kleines Stückchen zur tragen, wieder abzusetzen.

Am liebsten hat sie bei uns den Garten erforscht, rausgefunden, dass Weißdorn piekst, dass sich in Klee Fliegen verstecken, dass man im Lehmhaufen wühlen und sich richtig schmutzig machen kann. Sie ist im Garten aber auch nach kleineren Übungseinheiten gut zur Ruhe gekommen, in dem sie im Schatten lag, Grashalme rausrupfte und sich dabei entspannt streicheln ließ.

Innerhalb ihrer „welpischen 5 Minuten“ konnte sie ihre Beißhemmung noch nicht zuverlässig zeigen, jedoch war sie durch ein lautes „Autsch“ zu beeindrucken und dann sehr stark daran interessiert, auf beschwichtigende Art und Weise wieder für gute Stimmung zu sorgen (wie mein Partner sagte: mit ihren „flirty eyes“ 😊). Wenn sie uns im Haus hinterlief, brachte sie ganz „hütehundtypisch“ ihre Spielaufforderungen oft mit sanften Stupser in die Waden zum Ausdruck – zu keiner Zeit zwickte sie und biss dabei in die Füße oder Waden (im Gegenteil: Füße und Waden und Arme und alles, was erreichbar war, wurde liebevoll abgeschleckt).

Wenn es das Wetter zulässt, fährt sie gern mit im Auto. Dabei saß sie auf dem Rücksitz in einem am Sitz befestigten Auto-Korb, in dem sie am Geschirr angeschnallt war. Dabei kam sie gut zur Ruhe.

Alles in allem haben wir die kleine Maus in nur einer Woche als schnell anpassungsfähig, super schlau, quirlig, ein kleines bisschen frech, dabei aber sehr liebenswert, verspielt und meistens mutig erlebt. Sie hat enorme Power, braucht danach immer so 1-2 Stunden Ruhezeit und schläft sich entspannt aus. Eine zauberhafte Hündin mit so viel Charme, Intelligenz und Persönlichkeit – und für uns nach nur einer Woche schon ein riesiger Verlust. 

Hundchen Fairy, ein kleines Mädchen aus Rumänien, zog bei uns am 22.07.21 im Tierheim ein. Sie ist eine wirklich quirlige, kleine Nudel, deren Energie sich eine Familie gewachsen fühlen muss. Fairy benötigt unbedingt reichlich Hundekontakt und eine Hundeschule, die ihren so unglaublich wachen Geist fördert, nicht dass die Kleine sonst noch auf dumme Gedanken kommt. Eine komplett auf Hund eingestellte Familie wäre sicher Fairys Traumzuhause.

Sie ist ca. ein halbes Jahr alt, kommt mit Hunden und Menschen aller Art prima klar.

Möchten Sie Fairy kennenlernen?

Dann rufen Sie bitte für weitere Infos und/oder für die Vergabe eines Besuchstermins im Tierheim unter der 06631-2800 an. Günstig wäre ein Telefonat vormittags zwischen 9.00 und 12.00 Uhr und dann wieder zwischen 14.00 und 16.00 Uhr. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn nicht sofort jemand ans Telefon geht, da unser Büro nicht immer besetzt ist und die Mitarbeiter meist in der Tierversorgung sind. Geben Sie also bitte nicht auf und versuchen es öfters. Leider dürfen wir aktuell auf Grund der Corona Krise täglich nur einen Hundetermin und einen Katzenbesuchstermin vergeben. Herzlichen Dank für Ihre Geduld und Ihr Verständnis.

Fairy hat noch keinen Paten.

Klicken Sie hier für unsere Vermittlungsinformationen.

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