Eine Tierschutz-Weihnachtsgeschichte

Die Tierschutz Weihnachtsgeschichte aus Homberg (Ohm)

Ehrenamtliche Tierschutzbeauftragte der Stadt Homberg (Ohm) stolz auf Kinder:

Es war ein Sonntagmorgen als die ehrenamtliche Tierschutzbeauftragte der Stadt Homberg (Ohm), Tina Bieker zu einem Einsatz gerufen wurde. In der Meldung hieß es, das in einer Scheune ein Babykätzchen regungslos auf dem Boden liegt und weitere Babykätzchen am Schreien sind!

Nachdem sie gleich vor Ort war und den Besitzer der Scheune ausfindig machen konnte und sie mit ihrer Tierschutzkollegin Lisa Schönhals in die Scheune durften, schauten sie sofort nach dem Katzenbaby, was beide als bereits verstorben vermuteten.

Doch es lebte noch! Es war allerdings bereits in der Sterbephase und auch schon stark unterkühlt. Die beiden rubbelten das Kleine und legten es auf die Heizungslüftung im Auto, weil die Kleine stark unterkühlt war und sich dadurch auch bereits ihr Schluckmechanismus eingestellt hatte, dachten sie kurzzeitig, dass sie es nicht schaffen, die Kleine wiederzubeleben – am Leben zu halten! Denn es war nicht 5 vor 12 für dieses Babykätzchen, sondern Punkt 12 !

Doch dann schluckte das Babykätzchen und versuchte seinen Kopf zu heben, der aber erst einmal von Entkräftung umfiel. Nachdem die beiden das Kätzchen aufgewärmt hatten, bekam es sofort Infusion und langsam konnte es auch endlich wieder schlucken und bekam mit der Flasche besondere Aufzuchtsmilch und nun einen Namen: Tili!

Gleich danach ging es für die zwei wieder in die Scheune um nach den anderen Babykätzchen zu suchen. Zwei Geschwister konnten in einem Heuwagen gesichert werden. Die Scheune wurde weiträumig nach weiteren Babykätzchen abgesucht.

Nun konnten die drei kleinen Geschwister wiedervereint werden und wurden mit der Flasche weiter von Lisa Schönhals versorgt.

Am nächsten Tag konnte Tina Bieker die verwilderte, nicht gekennzeichnete, herrenlose Mutterkatze sichern, zuvor hatte sie eine Futterstelle eingerichtet. Nun konnte die kleine Familie mit den Namen: Tilja (Mutterkatze), Tili, Teli und Til in unser Partnertierheim nach Alsfeld umziehen.

Im Tierheim Alsfeld stellte sich heraus, dass die Mutterkatze ihre Kinder nicht mit genug Milch versorgen konnte.

FAKT ist: ohne die Kinder Mariella und Leon Weber aus Ober-Ofleiden, wären alle drei Babys qualvoll gestorben!

Tina Bieker sagt: „ Ich bin sehr gerührt von den Kindern Mariella und Leon Weber, dass sie mit offenen Augen und offenen Ohren durch die Welt gehen und somit großes Leid verhindern konnten! Es ist vorbildlich, wie engagiert sich diese beiden Kinder gegenüber hilflosen Lebewesen verhalten und einsetzen!“

Und das Engagement der Kinder riss nicht ab, denn Bieker versorgte sie immer mit aktuellen Bildern und Videos. Sofort starteten Mariella und Leon in Eigeninitiative einen großen Spendenmarathon für ihre gerettete Katzenfamilie. Überall, in der Schule und in ihrem Freundeskreis zeigten sie die Bilder und Videos und sammelten Geldspenden.

Dabei kamen sage und schreibe ganze 180,00 € zusammen !!!

Tina Bieker schickte der Mutter von Mariella und Leon eine Liste, welches Babykatzenfutter ganz dringend für die Katzenkinder Tili, Teli und Til im Tierheim Alsfeld benötigt werden.

Dann war es soweit, die große Spendenübergabe, eine ganze Schubkarre voll – mit feinsten und hochwertigsten Kittenfutter – konnte feierlich im Tierheim Alsfeld übergeben werden.

Und so konnten die „Kleinen-Großen Retter“ die Spenden übergeben und als besonderes Highlight ihre geretteten Babys: Tili, Teli und Til liebevoll in die Arme schließen!

HAPPY END !

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