Großer Schreck, top Reaktion & happy End

Wir möchten Sie hier gerne teilhaben lassen an einer Geschichte, die uns vergangenem Montag passiert ist. Sie soll zeigen, wie schnell ein Unglück passieren kann, wie schnelle Hilfe aussieht und wie man es nicht macht und wie alles zu einem Happy End gekommen ist.

Fangen wir vorne an. Hund Rosa gehört noch zu den sehr ängstlichen, ja teils panischen Hunden. Sie war nicht das erste Mal an der Leine draußen und hat dies auch schon alles ganz toll gemacht. An diesem Tag sollte es anders kommen. Wirklich erfahrene Gassigänger führten Rosa – gesichert mit Doppelführleine und Sicherheitsgeschirr – aus und manchmal kommt es eben zu einem Unglück für das einfach keiner etwas kann. Die Person, die Rosa führte, stolperte und fiel hin. Dabei rutschte natürlich die Leine aus der Hand und von dem Schreck rannte Rosa davon. Sie hatte die Richtung „Tierheim“ von selbst eingeschlagen, aber leider waren für sie zu viele Menschen davor, so dass sie wieder die Richtung änderte. Nun hatten wir sie aus dem Blick verloren, aber versuchten sofort einen Suchtrupp zusammen zu stellen. Dank Isabell Keil, die uns sofort anrief, als sie Rosa bei sich in der Straße sichtete, konnten wir schnell handeln. Wir hatten nun einen Anhaltspunkt wo sie sich aufhielt. Frau Lanzenlechner und ihrer Tochter sei es gedankt, die auch sofort an Ort und Stelle waren und mithalfen. Rosa rannte an vielen Menschen in der Innenstadt vorbei, die teils grinsend, die Verfolgung mit ansahen. Doch 3 junge Männer schalteten sofort. Sie sahen Rosa rennen, überlegten nicht lange und spurteten ihr hinterher.

Sie lief in einen Garten wo sie dann endlich durch unsere Mitarbeiterin Sonja, mit ihrem Feingefühl und mit Hilfe von Hund Manki, gesichert werden konnte! Ein herzliches Dankeschön an Johannes, Cedrik und Mücahit für das schnelle Eingreifen und „schalten“. Danke, dass ihr nicht zu denen gehört habt die grinsend dies mit angesehen haben (wie leider so manch einer), sondern direkt gehandelt habt.

Rosa musste ihren Ausflug natürlich erstmal verdauen und hat es sich aber auch sofort auf dem Sofa in ihrer Hundegruppe gemütlich gemacht.

Sie sehen, es kann so schnell gehen. Man stolpert, fällt und reflexartig öffnet man die Hände um sich abzufangen. Da kann man niemandem einen Vorwurf machen und das Schöne ist doch vor allem, dass Rosa so schnell auch wieder gesichert werden konnte. Hier möchten wir vor allem auch unseren Mitarbeitern danken. Sonja Dank und Natascha Hirschmann, die unheimlich schnell an den Sichtungspunkten waren und Rosa den ein oder anderen Weg abschneiden konnten, der zu gefährlichen Punkten geführt hätte und auch der Polizei für den netten Kontakt und ihrer Hilfe.

Vielen, vielen Dank für die gute Zusammenarbeit an alle Beteiligten.

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