Thomas Schröder zu Besuch

Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Thomas Schröder besuchte gemeinsam mit Mitgliedern und der zweiten Vorsitzenden des Landestierschutzverbandes Hessens Ute Herberer das Alsfelder Tierheim.

Bei strahlendem Sonnenschein führten Ann-Catrin Schmidt, 1. Vorsitzende des Tierschutzverein Alsfeld und Natascha Hirschmann, 2. Vorsitzende des Tierschutzverein Alsfeld, die Gäste durch das Tierheim. Vorbei an den Hundegruppen wurde immer wieder ein kurzer Halt eingelegt und verschiedene Fragen des Präsidenten beantwortet. Herr Schröder zeigte sich begeistert von der Hunde-Gruppenhaltung, schmuste und spielte mit den Welpen und lobte den zeitintensiven und liebevollen Umgang mit den gehandicapten Rollstuhlhunden. Bei einem kurzen Gassigang war Herr Schröder von der Lebensfreude und dem Elan der kleinen Rollstuhlfahrer sichtlich beeindruckt.

Bei dem weiteren Rundgang drehte sich das Gespräch auch um zwei dringende Investitionen. Zum Einen steht der unumgängliche Ausbau der geplanten Quarantänestation an, deren Finanzierung in Höhe von 100.000 Euro für den kleinen Tierschutzverein ohne finazielle Hilfe nicht zu stemmen ist.

Zweitens ging es um die Anschaffung einer Industriewaschmaschine mit Trockner. Die vorhandenen kleinen Waschmaschinen drehen sich ununterbochen und werden dem täglichen Wäscheberg nicht mehr gerecht. Schröder sagte spontan einen Zuschuss von 2500 Euro zu und schlug noch einen Deal vor: Wenn das Tierheim es schaffe, bis zum September 5000 Euro durch Spenden aufzutreiben, dann gäbe es noch einmal 2500 Euro vom Tierschutzbund dazu, um das Projekt „ Kleines Waschhaus“ realisieren zu können.

Anschließend ging die Führung weiter durch den neuen Tierarztraum, zu den Kleintieren und in die Katzenzimmer. Im Lesezimmer spielten Tierschutzkinder mit den Samtpfoten und auch hier lobte der Präsident das große Engangement der Tierschutzkinder.

Dann ging es mit allen Gästen zurück zum Pfotencafe, wo der Präsident noch Fragen zu verschiedenen Tierschutzthemen beantwortete.

Abschließend äußerte sich der Präsident erneut lobend über das große Engangement jedes einzelnen und er wünsche sich, dass auch die Kommunen das Tierheim und den Tierschutz mehr unterstützen würden. Dem Präsident fiel im Tierheim besonders auf, dass alle hier mit Herz und Seele bei ihrer Arbeit seien. Schon beim anfänglichen Betreten des Tierheimes hätte er diese positive und entspannte Atmospähre gespürt.

Über soviel Lob und Unterstützung seitens des Tierschutzbundes haben wir uns riesig gefreut und fühlen uns in unserer tierschützerischen Arbeit bestätigt.

Text : Marina Weber

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