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Maria

 

Rasse: EKH

Alter: ca. 2011

Geschlecht: weiblich

Farbe: weiß-bunt getigert

Haltung: Freigang

 

 

 

Sensible, scheue Katze sucht verständnisvolles Zuhause mit viel Freiraum!

Schon lange wartet sie auf ein Zuhause! Wer gibt Maria den Platz, wo sie einfach Katze sein kann? Gern ein Bauernhof oder ein Haus am Ortsrand? Sie hat zwar immer noch Angst vor dem Menschen, aber es wird immer besser. Soll aber das Zutrauliche der Grund sein, warum sie kein Zuhause bekommt? Mit Leckerlies lässt sie sich füttern, nur eben nicht anfassen. Aber wer weiß – es gab schon oft so tolle Geschichten von Besitzern, wo die Katze sich auf einmal komplett verändert hat. Maria findet eine Katze in ihrer Gruppe ganz toll – Hello! Sie kommuniziert immer sehr stark mit ihr. Leider will Hello nicht wirklich direkt was von ihr wissen. Das ist so schade und es verunsichert sie etwas mit den anderen Katzen umzugehen. In die Gruppe hat sie sich gut integriert, aber sie kann auch mal ein bisschen zickig sein.

Maria kam am 27.04.2015 hochträchtig zu uns ins Tierheim. Sie hatte leider nicht viel Kontakt zu Menschen gehabt, von daher war sie sehr scheu und versteckte sich. Kennt sie einen Menschen (wie z.B. unsere Katzenstreichler), dann kommt sie aus ihrem Versteck und beobachtet aus sicherer Entfernung. Mittlerweile kann man ihr Leckerli direkt vor sie hin legen und es gibt Momente, wo sie sich sogar durch Miauen bemerkbar macht und bis auf eine Armlänge an einen heran kommt. Mit ganz viel Geduld und Zeit könnte man sie an die Hand gewöhnen. Mit ihren Artgenossen ist sie weitestgehend verträglich. Sie mag unseren Heimfried sehr gern. Übrigens kann man sie auch ganz gut bestechen: Leckerlies gehen immer…
Wer möchte sich dieser tollen Herausforderung stellen und Maria das Vertrauen in den Menschen zurückgeben und zeigen was ein liebevolles Zuhause bedeutet? Sie ist eine so tolle Katze!!!

Scheuen Katzen gibt man (ohne sie zu bedrängen) Zeit, Ruhe und Raum um sich in ihrem neuen Zuhause einzuleben. Diese ängstlichen, verunsicherten Kätzchen lernen meist nur langsam dem Menschen zu vertrauen. Hilfreich ist hier meist eine gut sozialisierte Zweitkatze, an der sich die Fellnasen orientieren und sehr viel lernen können. Mit Geduld, Einfühlungsvermögen und viel Liebe werden diese scheuen Samtpfoten Ihnen schließlich irgendwann signalisieren, wenn sie menschliche Nähe zulassen wollen. Und das kann zur Freude aller auch mal ganz schnell gehen. Auf jeden Fall wird Ihre Geduld belohnt werden, und aus so manch einer „Scheuen“ oder „Wilden“ hat sich eine anhängliche Schmusekatze entwickelt.

 

Gaby Kleinschnitz ist Marias Patin. Vielen Dank dafür!