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Stellungnahme zum Vorfall „Tarik“

Stellungnahme zum Vorfall „Tarik“

Wir bedauern den Vorfall, der sich am 22.04.2015 in Vadenrod ereignet hat. Dort hat nach unseren Informationen die Dogge „Tarik“ in Anwesenheit seiner Besitzer eine Besucherin ins Gesicht gebissen und ihr schwere Verletzungen zugefügt. Wir hoffen, dass diese Verletzungen nicht so gravierend sind, wie der erste Eindruck war, und wünschen der Betroffenen gute Besserung.

„Tarik“, den wir im November 2014 an seine Besitzer vermittelt haben, war im Juli 2014 zu uns gekommen und hat sich in der Zeit, die er bei uns verbracht hat, unauffällig verhalten. Er hat keine Aggression gegenüber Menschen gezeigt, selbst zum Tierarzt war er freundlich. Leider wird derzeit in den sozialen Medien behauptet, wir hätten von Aggressionen des Tieres gewusst, dies ist aber nicht der Fall. Bei Annahme von „Tarik“ im Juli 2014 – er war zuvor schon durch drei Hände gelaufen – wurde uns lediglich Mitteilung über Aggressionen gegenüber Artgenossen, meist an der Leine, gemacht. Dies kommt häufiger vor und ist in der Regel noch abzuerziehen. Irgendein Fehlverhalten gegenüber Menschen wurde nicht mitgeteilt.

Wir bekommen von den bei uns im Tierheim befindlichen Tieren immer nur einen aktuellen Eindruck, den wir in der Beschreibung einfließen lassen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich das Tier in seinem neuen Zuhause mit anderen Lebensumständen genauso verhält wie im Tierheim.

Auch bei „Tarik“ hat es die durch uns übliche Nachkontrolle gegeben. Wir haben ihn im Dezember 2014 besucht und er war sehr ausgeglichen, nett und freundlich. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätten wir gehandelt. Wir stehen auch nach Vermittlung eines Tieres grundsätzlich immer gerne weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Bei „Tarik“ gab es keinen Hinweis auf Komplikationen oder Probleme im Umgang mit Mensch oder Tier.

Dazu, wie es zu dem Vorfall kam oder wie er ablief, können wir nichts sagen, da wir nicht anwesend waren.