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Wir haben sie umgetauft, aus Edna wurde "Fienchen". Da sie so zart, und noch ein "halbes Portiönchen" ist, fanden wir
den Namen passender. Nachdem sie sich in den ersten 2 Tagen
als Staubwedel unter Schränken und Regalen sowie als Hüterin der Katzentoilette erstmal rar gemacht hat, und sich allenfalls auf dem Bauch über den Boden robbend vorwärts bewegte, ist die Kleine dann überraschend schnell "aufgetaut" und entwickelt sich äusserst positiv und wir freuen uns sehr, dass sie unsere angeboten Spielhölen und Schlafplätze gerne annimmt. Sie ist ein kleiner Spielratz und hat jetzt - zu Ostern - gleich ihre Vorliebe für Plastikostereier entwickelt, die sie mit Begeisterung durch die ganze Wohnung kullert. Futtern tut sie auch recht gut, sie wundert sich immer noch, dass sie einen ganzen Napf für sich alleine hat. Am Anfang hat sie die Futterbrocken "zur Sicherheit" erstmal unters Bett ins Schlafzimmer mitgenommen, weil sie dachte, es könnte ihr jemand etwas wegfressen, mittlerweile frisst sie aber ganz gelassen am Futternapf und flüchtet auch nicht mehr, wenn einer von uns dort vorbeigeht.
Katzenklo hat von Anfang an geklappt, da waren wir sehr erstaunt, das ging alles wie selbstverständlich. Ansonsten benimmt sie sich ganz nach Katzenart und gönnt sich tagsüber einige Schlafpausen
und ausgiebige Putzeinheiten, um zwischendurch immer wieder nach uns zu schauen - und nach dem Fernseher. Der ist ihr nämlich gar nicht geheuer, sie schaut immer genau hin, was da drinnen passiert und verfolgt die
Bilder. Bei lauten Geräuschen ist sie bis vor 1 bis 2 Tagen sofort ins andere Zimmer geflüchtet - jetzt schaut sie immer noch ganz gebannt hin, wenn der Fernseher angeht, aber erschreckt sich nicht mehr.
Als kleine Katzenlady hat sie sich auch gleich "verliebt", nämlich in ihr Spiegelbild! Mehrmals am Tag geht sie sich im großen Spiegel im Schlafzimmer betrachten und fängt an zu "fiepen" - so
richtig maunzen kann sie noch gar nicht, wir nehmen an, dass sie denkt, eine andere Katze wäre im Spiegel, da die aber nach nichts riecht, ist es dann aber auch mit einer kurzen Zwiesprache erledigt und sie widmet
sich wieder anderen Dingen.
Anfassen lässt sie sich noch nicht so gerne, aber wir sind überhaupt erstaunt, dass sie innerhalb einer Woche doch so zutraulich geworden
ist. Jeden Tag ein bisschen mehr, das freut uns natürlich. Morgens gibt es schon eine ausführliche Begrüßung, dann rollt sie sich über den Teppich und schnurrt und "fiept" freudig zurück, wenn man sie
anspricht. Jeden Tag geht sie ein bißchen mehr auf "Tuchfühlung" mit uns. Auch mit unseren beiden Zwergkaninchen Lucy und Lilly hat sie sich schon "angefreundet", denen stattet sie mehrmals am
Tag einen Besuch ab und schaut ihnen beim Mümmeln zu. Ja, soweit sind wir also sehr zufrieden, wie sie sich eingelebt hat und dass sie sich offensichtlich schon ganz wohl bei uns fühlt. In der nächsten
Woche steht dann der Tierarztbesuch wg. der Impfung an, da sind wir jetzt schon gespannt, wie das ablaufen wird.
Ein paar Tage später:
Fienchen lässt sich jetzt auch schon ganz gerne streicheln und ihre Schlafplätze hat sie mittlerweile mit Vorliebe in unsere Nähe
verlegt, sprich: Sofa und Bett. Wir freuen uns sehr, dass sie sich bei uns zusehends "katzenwohl" fühlt und die beiden Zwergkaninchen sind ihre Kumpels, deren Gesellschaft gefällt ihr ganz besonders. Da
trifft es sich gut, dass Fienchen den Kaninchen gegenüber keine Jagdambitionen hat und die Hasen keine Angst haben, da sie mit unserer vorherigen Katze (sie hieß "Trienchen") praktisch aufgewachsen sind.
Überhaupt kann man sagen, dass Fienchen jetzt so richtig "cool" ist, sie hat sich innerhalb der kurzen Zeit zu einem stolzen Katzenpersönchen entwickelt, und ist viel selbstbewusster geworden
- ohne zickig zu sein, was man ja den schildpattfarbenen Katzen wohl nachsagt. Den Tierarztbesuch in der letzten Woche hat sie übrigens auch recht gut überstanden. Die Aufregung war natürlich groß, der Tierarzt hat
ihr außer der noch fehlenden Impfung auch die Ohren gereinigt, dass fand sie natürlich nicht so toll. Wir hatten aber extra einen Termin außerhalb der Sprechstunde vereinbart, um ihr noch mehr Aufregung durchs
Warten zu ersparen. Das war wohl ganz gut, denn - wider Erwarten - war sie, nachdem wir wieder zuhause waren, gleich wieder "die Alte" und war uns gar nicht böse. Wir hatten damit gerechnet, dass sie
ordentlich schmollt und unser Vertrauensvorschuss erstmal dahin ist, aber das war gar nicht der Fall. In den nächsten Tagen gehen wir mit ihr noch mal zur Nachkontrolle der Ohren, da sind wir schon gespannt, wie
tapfer sie sich dann benimmt - mit ihrem neuen Selbstvertrauen... Ihr derzeitiges Lieblingsspielzeug: ein einfaches Paketband... und schon ist sie Happy!
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