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Das erste Wochenende, an dem unsere Beiden alleine waren, verlief ohne jegliche Zwischenfälle: keine zerstörte
Wohnungseinrichtung, kein Frusterbrechen und kein urinieren in die Wohnung. Im Gegenteil. Wir trafen Sonntagabend auf zwei entspannte und friedliche Katzen, die mit sich alleine völlig zufrieden waren.
Und wenn sie miteinander spielen und toben, könnten wir ihnen stundenlang zusehen. Da wird hinter einer Murmel durch die
Wohnung gefegt, dass es eine wahre Freude ist. Langeweile gibt es bei zwei Katzen einfach nie, sie kommen gemeinsam auf die unmöglichsten Ideen. Ein weiterer Vorteil bei einem 2-Personen-Haushalt ist, dass jeder
eine „eigene“ Katze zum Schmusen hat – so sie denn auch will!
Der Nachteil: damit gar kein Unwillen aufkommen kann, sind zwei Katzenklos ein Muss. Und zugegebenermaßen sind die Kosten
etwas höher. Beim Futter ist es gar nicht einmal so schlimm, denn man kann größere Portionen einkaufen, so dass es im Verhältnis zumindest nicht doppelt so teuer wird. Lediglich die Kosten beim Tierarzt verdoppeln
sich.
Dafür kann man ruhigen Gewissens für ein paar Tage wegfahren und kann berufstätig sein so viel man will. Auch kann man einmal
seine Ruhe genießen, da zwei Katzen nicht so viel Aufmerksamkeit abverlangen. Außerdem macht es richtig Spaß, zwei schmusende Katzen in der Sonne zu beobachten oder mit Herzklopfen verfolgen, wie sie den Kratzbaum
rauf und runter jagen, sehen, wie sie miteinander balgen und spielen.
Mein Fazit: Wer sich eine Katze zulegen möchte, sollte sich wirklich einmal überlegen, ob er/sie nicht doch einen weiteren
Platz für ein zweites Katzenklo findet. Alles in allem gesehen – siehe oben – überwiegen eindeutig die Vorteile! Natürlich sollte man grundsätzlich den Vermieter dazu gefragt haben.
Zum Abschluss noch einen Dank an die freundlichen und kompetenten Mitarbeiterinnen des Tierheimes Alsfeld. Sie kennen ihre kleinen
Pappenheimer so gut, dass sie treffend darüber Auskunft geben können, welche Tiere sich bestens verstehen oder welche Katzen oder Kater von Haus aus gut mit anderen Artgenossen auskommen.
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